Nach dem gleichnamigen Roman von Dale Wasserman
Regie: Monika Wieder

- Plakat folgt -

Der Inhalt

Das Stück erzählt die Geschichte von Randle P. Mc Murphy, der sich vom Gefängnis in die Psychiatrie verlegen lässt, da er meint, dort ein leichteres Leben genießen zu können und nicht den schweren Arbeitsdienst absolvieren zu müssen. Schon bald wird ihm klar, dass er eventuell einen Fehler begangen hat. Der starre Tagesablauf, das feste Korsett der Regeln und Vorschriften, die in seinen Augen oft überhaupt keinen Sinn ergeben, engen ihn zunehmend immer mehr ein. Der Versuch seine Mitpatienten und -patientinnen in eine Form der Rebellion hineinzuziehen, scheint zu scheitern. Die Damen und Herren auf der gemischten Station sind zu sehr gefangen in ihren eigenen Problematiken. Sind nicht in der Lage Solidarität untereinander zu leisten, auch wenn sie das gerne würden.

Das von Dale Wasserman 1963 geschriebene Theaterstück „Einer flog über das Kuckucksnest“ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Ken Kesey. Nachdem das Stück von Dale Wassermann noch im gleichen Jahr auf dem Broadway uraufgeführt wurde, war es international erfolgreich.

In diesem Stück geht es um die Zwänge, denen wir alle in unserem Leben ausgesetzt sind. Um unsere äußeren Zwänge, von denen wir oft denken, dass wir diese nicht verändern können, aber auch um unsere inneren Zwänge, die uns bisweilen in Untätigkeit verharren lassen. Deshalb geht es in "Einer flog übers Kuckucksnest" auch um Freiheit: Wie schaffe ich es, mich aus all dem zu befreien, um neue und gute Wege für mein Leben zu finden? Dies macht das Stück, nach wie vor, aktuell und sehenswert. Vor allem, oder gerade, weil es dennoch mit einer, fast schon paradoxen Leichtigkeit daherkommt. 

Die Mitwirkenden

  • Martini: Alexandra Buck
  • Dr. Spivey: Andrea Lesch
  • Schwester Ratched: Betina Rentschler
  • Schwester Flinn: Denise Jaiser
  • Randle P. McMurphy: Dirk Deininger
  • Mrs. Harding: Elvira Eberhardt
  • Pfleger Warren: Johannes Mennel
  • Pfleger Williams: Uwe Rith
  • Scanlon / Candy Starr: Isabella von Bentivegni
  • Billy Bibbit: Leonie Eberhardt
  • Ruckly: Salam Sharif
  • Häuptling Bromden: Thomas Roll
  • Cheswick: Vera Fröscher

Regie: Monika Wieder
Regieassistenz: Monika Heiser
Souffleuse: Monika Hartung
Licht und Ton: folgt

Premiere

7. März 2020

Bilder

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